Entdecken Sie die kulturellen Highlights von Südwestengland

Der Südwesten Englands ist eine wahre Schatztruhe der Kunst und Kultur. Von Barbara Hepworth und Damien Hirst bis hin zu weltbekannten Graffiti-Künstlern, von lokalen Getränken bis hin zu regionaler Küche: Auf dieser Reiseroute ist für jeden Geschmack das Richtige dabei.

Wählen Sie die 5-Tages-Tour ab Bristol oder verlängern Sie Ihren Aufenthalt um weitere vier Tage, um noch tiefer in den Südwesten Englands vorzudringen.

1. Tag: Bristol

The Old Vic Theatre, Bristol The Old Vic Theatre, Bristol © VisitBristol

Bristol ist der kulturelle Dreh- und Angelpunkt von Südwestengland und wird vor allem wegen seiner lockeren Lebenseinstellung und seiner reichen Seefahrtsgeschichte geschätzt. Sie erreichen die Stadt über den Bristol Airport, der sich nur 20 Minuten vom Zentrum entfernt befindet. Oder Sie nehmen den Zug von London Paddington, der Sie in weniger als zwei Stunden nach Bristol bringt.

Am Morgen besuchen Sie die Royal West of England Academy. Die schönste Kunstgalerie von Bristol begeistert das ganze Jahr über mit ihren hochkarätigen Ausstellungen etablierter Künstler. Sie liegt im akademischen Viertel von Bristol, wo Queens Road und Whiteladies Road aufeinander treffen.  Im nahe gelegenen Goldbrick House auf der Park Street können Sie sich dann bei einem leckeren Mittagessen stärken, bevor Sie die nächste Galerie ansteuern.

Das Bristol Museum & Art Gallery lockt mit erstklassigen Exponaten aus Kunst, Archäologie, Geologie und Naturkunde. Wechselnde Ausstellungen und ein vollgepackter Veranstaltungskalender sorgen das ganze Jahr über dafür, das keine Langeweile aufkommt. Am Abend lädt das Bristol Old Vic zu einer Vorstellung ein. Das Theater, das zu den bedeutendsten der Welt zählt, feiert im Jahr 2016 seinen 250. Geburtstag. Sollte es die Zeit zulassen, empfehlen wir Ihnen außerdem eine Führung hinter die Kulissen der Spielstätte.

The Arnolfini Gallery, Bristol The Arnolfini, Bristol © Jamie Woodley

Im Künstlerviertel Stokes Croft entlang der Gloucester Road erleben Sie das Beste, was die alternative Kunstszene von Bristol zu bieten hat.  Bei einer Streetart-Tour, die von den Künstlern selbst geführt wird, können Sie die zahlreichen Kunstwerke, die das Straßenbild prägen, bestaunen. In der Stokes Croft Töpferei erleben Sie, wie traditionelles Handwerk mit Leben gefüllt wird. Legen Sie einen Stopp in den zahlreichen alternativen Cafés und Restaurants ein, darunter beispielsweise No.1 Harbourside, die Old Market Assembly oder The Canteen, wo Sie lokale Spezialitäten und Fair-Trade-Erzeugnisse kaufen können. Auch abends lohnt sich hier ein Besuch, denn Live-Musik und verschiedene DJs sorgen für ausgelassene Stimmung.

Weiter aufwärts auf der Gloucester Road empfangen Sie kleine Galerien und alternative Geschäfte, deren Regale prall gefüllt sind mit lokalen Kunstwerken und hübschen Schmuckstücken ortsansässiger Designer. Einige laden mit ihren gemütlichen Cafés sogar zum Verweilen ein.  Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sich im Clifton Lido abkühlen. Zurück am Hafen warten im Bristol Cider Shop lokal produzierte Cider auf Sie. Im Stable kommt neben Cider auch noch eine leckere Pizza auf den Tisch, oder Sie bestellen sich im Steak of the Art ein West Country Steak. Feinschmecker kommen in Bristol wirklich auf ihre Kosten.

Hidcote, Chipping Camden Hidcote, Chipping Camden © Paul Harris

Werden Sie zum William Morris der Neuzeit und lassen Sie in Chipping Campden und Broadway die Arts-and-Craft-Bewegung der Cotswolds wieder aufleben. In den historischen Gebäuden und Geschäften von Chipping Campden können Sie in die von der Guild of Handicrafts begründete Arts-and-Crafts-Bewegung eintauchen, die in der Zeit von Mitte des 19. Jahrhunderts bis etwa 1920 eine Rückbesinnung auf das traditionelle Handwerk bewirken wollte. Im Court Barn Museum können Sie glitzerndes Silber und leuchtenden Schmuck, feine Töpferkunst und hochwertige Möbelstücke bestaunen und erfahren nebenbei, was die talentierten Designer und Handwerker, aus deren Feder die Exponate stammen, in diese Region verschlagen hat.

Ganz in der Nähe begrüßt Sie das hübsche Dörfchen Broadway mit seinen zwei einzigartigen Museen.  Im Gordon Russell Design Museum sehen Sie eine Sammlung mit Möbeln aus der Zeit dieser Reformbewegung, während im Ashmolean Broadway dekorative Kunstobjekte, darunter von William Morris entworfene Fliesen, ausgestellt sind.  Erklimmen Sie den Broadway Tower, den Morris einst als Rückzugsort nutzte, und krönen Sie Ihren Tag anschließend im Russell’s in Broadway. In dem eleganten modernen Restaurant, in dem Sie auch übernachten können, befand sich früher die Möbelausstellung von Sir Gordon Russell.

Wenn Sie sich nach einer luxuriösen Auszeit im Himmelbett, gepaart mit Hot Stone Massage, sehnen, sollten Sie unbedingt im Ellenborough Park Hotel buchen. Cheltenham lockt mit einer erlesenen Auswahl toller Restaurants, traditioneller Pubs sowie hübscher Geschäfte, in denen für jeden Geldbeutel etwas dabei ist.

Brewery Arts Centre, Cirencester Brewery Arts Centre, Cirencester © VisitEngland

Wollten Sie schon immer mal etwas Neues erlernen? Dann sollten Sie das New Brewery Arts Centre in Cirencester besuchen, denn dort sprudelt es nur so vor tollen Ideen.  Das Kunstzentrum, das einst eine Brauerei war, liegt direkt im Herzen der römischen Marktstadt und richtet sich mit seinen Workshops in Glasbläserei, Bildhauerei und Töpferei an alle, die sich in einem gemütlichen Ambiente handwerklich betätigen möchten. Auch für Ihr leibliches Wohl ist hier gesorgt.  Im unterirdischen Spa im Kellergewölbe des kürzlich renovierten King’s Head Hotel können Sie dann nach einem ereignisreichen Tag entspannen. 

The Roman Baths, Bath The Roman Baths, Bath © VisitBath

Bei Ihrem Besuch in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Bath sollten Sie unbedingt das Holbourne Museum und die Victoria Gallery mit ihren umfangreichen Gemälde-, Skulpturen- und Kunstgewerbeausstellungen besichtigen. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Nachmittag der Entspannung im Thermae Bath Spa. Genießen Sie Ihr Abendessen in der Green Park Brasserie, probieren Sie eine einheimische Spezialität wie das Bath Ale oder das Abbey Ale oder lassen Sie sich im Gainsborough Bath Spa verwöhnen.

Erste Option: Zum Abschluss dieser Reiseroute kehren Sie mit dem Zug oder Auto nach Bristol zurück. Wenn Sie noch genügend Zeit haben, besuchen Sie Spike Island, eine faszinierende Galerie mit Atelier, die das ganze Jahr über mit tollen Ausstellungen begeistert.  An der Promenade im Hafenviertel reihen sich unzählige Restaurants aneinander, darunter auch das Michelin-gekrönte Casamia.

Zweite Option: Setzen Sie Ihre Route in südwestliche Richtung fort und entdecken Sie in Devon und Cornwall noch mehr Kunst und Kultur.

Clevedon, Somerset Clevedon, Somerset © VisitSomerset

Auf dem Weg nach Nord-Devon sollten Sie im Thatchers Cider Shop auf der Myrtle Farm in Somerset Halt machen, wo Sie Erzeugnisse aus der Region und schmackhaften Cider kaufen können. Wenn Sie gern spazierengehen, empfiehlt sich die Strawberry Line, die durch die weltberühmten Beerenfelder führt.

Künstler aller Couleur zieht es seit vielen Jahren nach Nord-Devon. Momentan macht die Region mit Werken von Damien Hirst und Antony Gormley auf sich aufmerksam. An fünf bedeutenden Stätten des Landmark Trust in Großbritannien wurden Skulpturen von Antony Gormley errichtet, die bis Mai 2016 ohne Eintrittsgeld besichtigt werden können. Zwei dieser Skulpturen befinden sich in Südwestengland, eine auf der Insel Lundy und eine beim Clavell Tower. Jedes Kunstwerk bildet dabei eine Symbiose mit der jeweiligen Umgebung.

Die Insel Lundy liegt vor der Küste von Nord-Devon, wo der Bristolkanal auf den Atlantik trifft und sich in die unendliche Weite des Meeres ergießt. Der winzige Felsvorsprung aus Granit ist gerade einmal 4,5 Kilometer lang und einen Kilometer breit. Im hektischen Alltag der modernen Welt bietet die Insel einen friedvollen Zufluchtsort, der Ruhe und Abgeschiedenheit verspricht.

Einen engen Bezug zu Ilfracombe hat Damien Hirst, der der Stadt eine 20,25 Meter hohe Statue namens „Verity“ geschenkt hat, die schützend über den Hafen von Ilfracombe wacht. An der Uferpromenade befinden sich Hirsts Galerie „Other Criteria“ und seine Restaurantbar „11 The Quay“, wo seine Werke inmitten einer herrlichen Umgebung präsentiert werden.
 

St Ives Beach St Ives Beach © Adam Gibbard

Die malerische Hafenstadt St Ives ist übersät mit hübschen Cafés, Restaurants und alternativen Geschäften. Hier finden Sie zudem eine der faszinierendsten Galerien des Landes. Am Porthmeor Beach lockt das Tate St Ives jährlich 200.000 Besucher an, die bei ihrer Auszeit in diesem typisch englischen Seebad ein bisschen Kultur schnuppern wollen. Dauerausstellungen gibt es hier keine. Stattdessen werden pro Jahr drei Sonderausstellungen organisiert, sodass Sie bei jedem Galeriebesuch andere Kunstwerke bestaunen können. Ein paar Pfund sparen können Sie beim Eintrittspreis, wenn Sie ein Kombi-Ticket für das Tate St Ives und das Barbara Hepworth Museum kaufen, das sich nur einen kurzen Spaziergang entfernt befindet und mit seinem außergewöhnlichen Skulpturengarten absolut sehenswert ist. Traditionelle englische Pub-Spezialitäten und das authentische Bed & Breakfast-Erlebnis erwarten Sie im Sloop Inn am Hafen, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.

Ein Muss bei Ihrer Entdeckungstour durch Cornwall ist eine Openair-Vorführung im Minack Theatre. In einem Felsabhang an der südlichen Spitze Cornwalls erbaut, lädt das Minack Theatre zu einem unvergesslichen Theatererlebnis ein. Im Sonnenschein oder unter dem Sternenhimmel können Gäste hier vor der Kulisse des glitzernden Ozeans Opern, klassische Dramen und Musicals genießen. Das Theater war Idee und Lebenswerk von Rowena Cade, die das Theater entwarf und seit 1931 bis zu ihrem Tod im Jahr 1983 am Bau des Theaters beteiligt war und dieses sogar finanzierte. 1932 wurde hier „Der Sturm“ von Shakespeare aufgeführt. Heute lockt die Spielstätte im Frühling und Sommer Zuschauer aus nah und fern mit einem spannenden Programm. In einem Freilichttheater in England spielt natürlich auch das Wetter eine Hauptrolle, aber ganz im Sinne der typisch englischen Mentalität werden Vorführungen nur bei extremen Witterungsbedingungen abgesagt. 

Statue of Sir Francis Drake, Plymouth Statue of Sir Francis Drake, Plymouth © VisitPlymouth

Plymouth ist das Kunst- und Kulturzentrum von Devon. Davon können Sie sich zum Beispiel bei einem Besuch im City Museum & Art Gallery überzeugen. In den Räumen dieses faszinierenden Regionalmuseums werden dauerhaft Artefakte von Kulturen aus aller Welt, Schätze aus dem alten Ägypten, archäologische, regional- und naturgeschichtliche Objekte, Zeugnisse der Seefahrtsgeschichte sowie verschiedene Kunstsammlungen gezeigt. Ergänzend zu den Exponaten werden wechselnde Ausstellungen sowie ein buntes Eventprogramm organisiert. Neben zahlreichen Sonderveranstaltungen werden unter anderem Vorträge und Führungen zu ausgewählten Themen, Ferien-Workshops für Kinder sowie Erwachsenenkurse in zeitgenössischem Kunsthandwerk und kreativem Schreiben auf die Beine gestellt. Das Museum hat nur noch bis Ende August 2016 geöffnet, weil dann die Arbeiten am mehrere Millionen Pfund teuren History Centre beginnen. Unbedingt Zeit nehmen sollten Sie sich auch für einen Besuch in der nahe gelegenen Peninsular Arts Gallery, die die größte Galerie für zeitgenössische Kunst in der Stadt ist.

Und auch der legendäre Leuchtturm Smeaton’s Tower lohnt sich, denn von hier oben haben Sie einen fantastischen Ausblick auf das Umland. An den weltberühmten Mayflower Steps können Sie den Geist der Vergangenheit spüren. Die britische und die amerikanische Flagge, die hier gehisst sind, markieren die Ablegestelle, an der nicht nur Sir Francis Drake, sondern auch 102 Pilger im Jahr 1620 an Bord der Mayflower nach Nordamerika aufbrachen.

In Plymouth kommen Sie zudem in den Genuss der Kochkünste britischer Spitzenköche wie James und Chris Tanner, Hugh Furnley-Whittingstall, Gary Rhodes sowie Mitch Tonks. Die spektakuläre Lage von Plymouth zwischen Meer, Ackerland und Moor beschert den preisgekrönten Restaurants der Stadt eine prall gefüllte Vorratskammer frischer erlesener Zutaten. Nicht verpassen sollten Sie außerdem eine Tour durch die Destillerie, in der der legendäre Plymouth Gin gebrannt wird. 

Scorhill Stone Circle, Dartmoor Scorhill Stone Circle, Dartmoor © VisitDartmoor

Erkunden Sie den Dartmoor-Nationalpark mit seiner rauen Moorlandschaft, die sich unter einem dramatisch wirkenden Himmel erstreckt. Künstler aller Genres haben sich von der Geschichte, der Szenerie, der Natur und der Erhabenheit von Dartmoor inspirieren lassen, und in jeder noch so kleinen Ortschaft gibt es mittlerweile irgendwo ein Atelier. Zu den Hotspots der Kunstszene zählen Moretonhampstead, Chagford, Ashburton sowie Bovey Tracey. In Dartmoor finden zudem zahlreiche preisgekrönte Festivals wie die Contemporary Craft Fair im Juni oder die Devon Open Studios im September statt. Weitere Informationen unter www.dartmoor-npa.gov.uk

Zum Schluss Ihrer Reise kehren Sie nach Bristol zurück oder nehmen den Zug vom Bahnhof Temple Meads in Bristol nach London Paddington. 

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