Kultfilme und Gangster
A
ngesichts seiner Regency-Plätze, viktorianischen Promenaden, Küstenlandschaften und des herrlichen Lichts ist es wenig verwunderlich, dass Brighton Filmregisseure wie Honig die Fliegen anlockt.
Ihren großen Durchbruch feierte die Stadt im Jahr 1947 mit der Verfilmung von Graham Greenes Brighton Rock mit Richard Attenborough, die einen Trend für Literaturverfilmungen mit und in dieser Stadt startete. So entstand 1953 z. B. der Film Genevieve (über ein Autorennen von London nach Brighton); es folgten die britischen Carry-On-Filmkomödien der 1970er (wofür Brighton als bekanntes Reiseziel für despektierliche Wochenenden ideal war) und die Verfilmung des auf dem gleichnamigen Konzeptalbum von The Who basierenden Kultklassikers Quadrophenia, die den schmalen Einkaufssträßchen, The Lanes genannt, internationale Bekanntheit brachte.
Angesichts der raueren Seite der Stadt, lässt sich gut nachvollziehen, warum z. B. der britische Gangsterfilm Mona Lisa im Jahr 1986 diese Kulisse wählte, doch Brightons Auftritt in den James-Bond-Filmen Octopussy (1983) und Der Hauch des Todes (1987) ist schon schwerer zu durchschauen.
In jüngster Zeit feierte die Stadt Hollywood-Erfolge mit The Da Vinci Code - Sakrileg (2006), Frontalknutschen (2007), Young Victoria (2009) und Radio Rock Revolution (2009). Als perfektes Happy-End kam Anfang 2011 eine Neuverfilmung von Brighton Rocks heraus.
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