Windgepeitscht und einfach herrlich
W
ährend die Massen nach Hunstanton strömen, macht sich der kluge Besucher auf nach Holkham Beach. John Maddon wählte dieses 24 km weiter entlang der Küste Norfolks gelegene Fleckchen aus, um hier die Schlussszenen zu Shakespeare in Love zu drehen.
Sie wissen schon, die Szene, in der Gwyneth Paltrow mit gebrochenem Herzen über einen schier endlosen Strand läuft, um die Segel für eine Kolonialsiedlung in Virginia zu setzen, nachdem ihre Liaison mit Shakespeare alias Joseph Fiennes in die Brüche gegangen ist. Nicht, dass wir den Film sechs mal gesehen hätten (*hüstel*).
Wie auch immer, seien Sie doch der Star in Ihrem eigenen stürmischen Drama auf dem kilometerlangen weiß-goldenen Strand und dem Wirrwarr aus Bächlein und Marschen, um dann unter den schattigen Kiefern, die den Strand säumen, Abkühlung zu suchen. Erschrecken Sie sich nicht, wenn Sie in den Dünen auf Anhänger der Freikörperkultur treffen – Sie können Ihren Blick jederzeit in Richtung des endlosen Horizonts wandern lassen.
Nach einem kurzen Spaziergang entlang des Strandes stoßen Sie auf Wells-next-the-Sea, wo Sie im Crown an der Dorfwiese auf ein Bier einkehren können. Oder gehen Sie landeinwärts zur Holkham Hall, die ebenfalls eine ausgezeichnete Filmkarriere mit Rollen neben Keira Knightley und Ralph Fiennes aufweisen kann.
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