Sportgeschichte
Fußball, Rugby, Cricket und mehr!
F
ür ausländische Beobachter ist das Verhältnis der Engländer zum Sport oft schwer nachzuvollziehen. Unsere Geschichte des Sports ist eine wahre Achterbahnfahrt voller Emotionen, Triumphen und machmal auch Verzweiflung. Doch die eine Sache, die alles andere überragt, ist unsere unbeugsame Liebe zu allem, was mit Sport zu tun hat.
Einige herausragende, unvergessliche Erfolge, die uns spontan einfallen, sind zum Beispiel der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1966 und der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2003, die vielen Medaillen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking oder die berühmten Siege über die australische Cricketmannschaft 2005, 2009 und 2010, in der so genannten Ashes Meisterschaft.
Fußball
Im Fußball, noch immer Englands unangefochtener Nationalsport Nr. 1, gibt es immer wieder Sportler, die ganze Jahrzehnte geprägt haben. Zum Beispiel Flügelstürmer und lebende Legende Stanley Matthews in den 1950ern. Oder Paul "Gazza" Gascoignes in den 1990ern, der uns manch emotionales und technisches Feuerwerk beschert hat. Weltweit verfolgen noch immer Millionen das Finale des
FA Cup
, dem weltberühmten Pokalwettbewerb.
Cricket
Der andere Nationalsport Englands ist Cricket, das ebenfalls von großartigen Sportlerpersönlichkeiten geprägt ist. Allen voran Ian "Beefy" Botham, der als Schlagmann und Werfer die 1980er Jahre dominierte. In den letzten Jahren war es Andrew "Freddie" Flintoff, ein charismatischer Schlagmann und Werfer, der 2005 mit seinem heroischen Einsatz für den lang ersehnten Sieg in der so genannten „Ashes Series“ gegen Australien sorgte.
Leichtathletik
Die Leichtathletik, die in England schon immer mit Begeisterung ausgeübt wurde, stellt eine weitere Sportart dar, deren Persönlichkeiten als Helden in den sportlichen Olymp einzogen. Besonders die 80er Jahre mit ständig verbesserten Rekorden machten aus Seb (jetzt Lord) Coe, Steve Cram und Steve Ovett Weltstars. Ein Status, den sich nun auch die Marathonkönigin Paula Redcliff verdient hat.
Formel 1
Englische Piloten haben auf den anspruchsvollen und jeden Fehler bestrafenden Strecken der Formel 1 schon immer den Ton angegeben. Vom Playboy-Charme des James Hunt in den 1970ern über die schnurbärtige Präzision des Nigel Mansell bis hin zum jugendlichen Überschwang eines Lewis Hamilton.
Berühmte Sportstätten
Auch wenn wir in unseren Lieblingssportarten nicht immer an erster Stelle gestanden haben, so sind manche unserer Stadien und Sportstätten weltweit zu wahren Ikonen geworden. Zum Beispiel die berühmten Pferderennbahnen in
Ascot
und
Aintree
. Oder die Tennisplätze in
Wimbledon
. Und die Golfparcours in
Wentworth
und
Sunningdale
müssen ebenfalls Erwähnung finden.
Und dann wäre natürlich kein Artikel über den englischen Sport vollständig, ohne diesen liebenswürdigen Exzentriker zu erwähnen: den olympischen Skispringer von 1988, Eddie "The Eagle" Edwards. Es geht eben nicht immer ums Gewinnen. Dabeisein ist schließlich alles.
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